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Arthrose bei Katze und Hund: Wann ist Einschläfern die richtige Entscheidung?

Alte getigerte Katze steigt vorsichtig eine Rampe zum Sofa hinauf

Was ist Arthrose, und warum trifft sie so viele alte Tiere?

Wer überlegt, eine Katze mit Arthrose einschläfern zu lassen, oder einen alten Hund hat, der morgens kaum noch hochkommt, steht vor einer der schwersten Fragen im Leben mit einem Tier. Arthrose (in der Fachsprache Osteoarthritis) gehört zu den häufigsten chronischen, schmerzhaften Erkrankungen bei Hund und Katze. Dabei wird der Knorpel in den Gelenken nach und nach abgebaut. Die Erkrankung schreitet fort und ist bisher nicht heilbar. Die Behandlung soll Schmerzen und Einschränkungen so gering wie möglich halten.

Wie verbreitet Arthrose ist, zeigen Zahlen aus der Katzenmedizin: Laut MSD Veterinary Manual lassen sich bei etwa 60 Prozent aller Katzen und bei über 90 Prozent der Katzen über zwölf Jahre degenerative Gelenkerkrankungen nachweisen, also Verschleißveränderungen. Beim Hund entsteht Arthrose am häufigsten als Folge von Fehlbildungen der Gelenke, die sich im Wachstum entwickeln, außerdem nach Verletzungen, Infektionen oder Erkrankungen des Immunsystems. Hat Ihr Hund nach einer Verletzung Probleme mit dem Knie, finden Sie mehr im Ratgeber Kreuzbandriss beim Hund.

Arthrose bei Katzen: warum sie so lange unbemerkt bleibt

Katzen zeigen Schmerzen leise, und auch das Gangbild verrät oft wenig: Die meisten Katzen mit Arthrose hinken nicht. In einer Röntgenstudie hatten 90 Prozent der Katzen über zwölf Jahre degenerative Gelenkveränderungen, aber nur 4 Prozent lahmten. Die Veränderungen im Verhalten kommen schleichend, und viele Halter schieben sie auf das Alter. Achten Sie deshalb auf diese Anzeichen im Alltag:

  • Springen: Die Katze springt seltener auf Sofa, Bett oder Fensterbank, springt weniger hoch oder nimmt Zwischenstufen.
  • Fellpflege: Sie putzt sich seltener oder kürzer, das Fell wirkt verfilzt oder schuppig, manchmal nur an einer Stelle.
  • Katzenklo: Sie geht ungern oder gar nicht mehr hinein, trifft nicht immer, oder Urin und Kot landen über den Rand hinweg daneben.
  • Rückzug: Sie sucht weniger Kontakt, ist lieber allein, ruht mehr und bleibt lange an einem Platz liegen.
  • Treppen und Krallen: Sie bewegt sich auf Treppen weniger geschickt, die Krallen werden zu lang, bleiben im Teppich hängen oder klicken auf hartem Boden.

Kommen Ihnen mehrere Punkte bekannt vor, sprechen Sie Ihren Tierarzt gezielt darauf an. Auch die Leitlinie der Fachgesellschaften für Katzenmedizin ISFM und AAFP betont, dass chronische Schmerzen bei Katzen schwer zu erkennen sind.

Arthrose beim Hund: Symptome im Alltag

Beim Hund ist Lahmheit ein zentrales Anzeichen. Typisch sind außerdem ein langsames Aufstehen, vor allem nach längerem Liegen, Mühe auf Treppen und weniger Lust zu springen oder zu spielen. Manche Hunde stemmen sich beim Aufstehen erst mit den Vorderbeinen hoch und ziehen die Hinterbeine nach, oder umgekehrt. Mit der Zeit kann die Muskulatur an den betroffenen Beinen schwinden. Ob die Schmerzen aus den Gelenken oder aus dem Rücken kommen, etwa von einem Bandscheibenvorfall, kann nur der Tierarzt unterscheiden.

Im AlltagHinweise bei der KatzeHinweise beim Hund
Bewegungspringt seltener und weniger hoch, weniger geschickt auf Treppenlahmt, steht nach dem Liegen langsam auf, hat Mühe auf Treppen
Aktivitätruht mehr, bleibt lange an einem Platz, sucht weniger Kontaktspringt und spielt weniger
Körper und Pflegeputzt sich weniger, Fell verfilzt oder schuppig, Krallen zu langMuskulatur an den Beinen wird schwächer

Die Übersicht ersetzt keine Untersuchung. Dieselben Anzeichen können auch andere Ursachen haben.

Stadien der Arthrose: von leicht bis schwer

Eine internationale Expertengruppe hat für Hunde fünf Stadien beschrieben, das Canine OsteoArthritis Staging Tool, kurz COAST. Der Tierarzt berücksichtigt dafür einen geprüften Halterfragebogen, Ihre Einschätzung der Schmerzen, eine orthopädische Untersuchung und Röntgenbilder.

StadiumWas es bedeutetWas die Leitlinien empfehlen
0keine Anzeichen, keine RisikofaktorenBewegung passend zu Rasse und Alter
1keine Anzeichen, aber Risikofaktoren wie Übergewicht, Hüft- oder Ellbogendysplasie, frühere GelenkverletzungRisikofaktoren angehen, Gewicht im Blick, häufigere Kontrollen
2leichte ArthroseGewichtskontrolle, angepasste Bewegung, Physiotherapie, Hilfen in der Wohnung, Schmerzmittel
3mittelschwere Arthrosedazu bei Bedarf weitere Schmerzmittel und mehr Physiotherapie
4schwere Arthrosealle Maßnahmen konsequent, mehrere Schmerzmittel kombiniert. Die Vorbereitung auf das Lebensende gehört zum Behandlungsplan

Vereinfacht nach den Leitlinien der COAST Development Group (2023) für Hunde. Bei Katzen hilft das Prinzip leicht, mittel, schwer ebenfalls, Beobachtungen einzuordnen. Die Einschätzung trifft der Tierarzt.

Was hilft bei Arthrose? Behandlung bei Hund und Katze

Arthrose lässt sich nicht heilen, die Beschwerden aber behandeln. Die Leitlinien setzen auf mehrere Bausteine zugleich, die der Tierarzt auf Ihr Tier abstimmt.

Gewicht, Bewegung und Physiotherapie

Übergewicht belastet die Gelenke zusätzlich. Ist ein Hund zu schwer, ist das Abnehmen laut MSD Veterinary Manual unerlässlich. Bewegung soll zu Rasse und Alter passen. Physiotherapie (gezielte Übungen und Behandlungen durch ausgebildete Fachleute) empfehlen die COAST-Leitlinien schon bei leichten Anzeichen.

Schmerzmittel

Tierärzte setzen vor allem zwei Gruppen ein: entzündungshemmende Schmerzmittel, sogenannte NSAIDs (nichtsteroidale Antirheumatika), und als Spritze Antikörper gegen den Nervenwachstumsfaktor NGF (einen Botenstoff, der an der Entstehung von Schmerzen beteiligt ist). Beide gelten nach internationalen Leitlinien bei Katze und Hund als Mittel der ersten Wahl. Reichen sie nicht, kann der Tierarzt weitere Schmerzmittel ergänzen. Manchmal kommt auch eine Operation infrage. Geben Sie keine Schmerzmittel aus der eigenen Hausapotheke: Auswahl und Dosis gehören in die Hand des Tierarztes.

Hilfen in der Wohnung

  • Rutschfeste Böden: Teppiche oder Matten auf glatten Fliesen geben Halt.
  • Rampen und Stufen: Sie helfen Ihrem Tier auf Sofa, Bett und Lieblingsplätze.
  • Katzenklo: gut erreichbar, groß genug und mit mindestens einer niedrigen Seite.
  • Näpfe: Katzen kann es helfen, wenn Futter und Wasser etwas erhöht stehen.
  • Liegeplätze: bequem und ohne Sprung erreichbar.

Wenn Nieren, Leber oder Magen nicht mitspielen

Nicht jedes Tier verträgt jedes Mittel. Für Hunde empfehlen die COAST-Leitlinien Blutuntersuchungen, vor allem bei Erkrankungen von Magen-Darm-Trakt, Nieren oder Leber. Bei Katzen ist das besonders wichtig: Laut der Leitlinie von ISFM und AAFP haben bis zu 69 Prozent der Katzen mit degenerativen Gelenkerkrankungen zugleich eine chronische Nierenerkrankung. Bei stabiler Nierenerkrankung sind NSAIDs nach sorgfältiger Prüfung im Einzelfall trotzdem möglich. Lebererkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen oder Austrocknung sprechen dagegen.

Chronische Schmerzen und Lebensqualität einschätzen

Chronische Schmerzen sind schwer zu sehen, deshalb gibt es geprüfte Fragebögen für Halter. Für Katzen nennt die Leitlinie von ISFM und AAFP etwa den Feline Musculoskeletal Pain Index (FMPI) und das Montreal Instrument for Cat Arthritis Testing (MI-CAT). Für Hunde sehen die COAST-Leitlinien bei jeder Einschätzung einen geprüften Halterfragebogen vor. Regelmäßig wiederholt, zeigen sie den Verlauf. Fragen Sie Ihren Tierarzt danach.

Für die Lebensqualität insgesamt ist die HHHHHMM-Skala von Villalobos bekannt: Sieben Bereiche werden jeweils von 1 (nicht akzeptabel) bis 10 (ausgezeichnet) bewertet. Die Buchstaben stehen für die englischen Begriffe. Gehen Sie die Punkte mehrmals über einige Tage durch, gern gemeinsam mit der Familie:

  1. Schmerz: Sind die Schmerzen trotz Behandlung gut unter Kontrolle?
  2. Hunger: Frisst Ihr Tier von sich aus genug?
  3. Trinken: Nimmt es ausreichend Flüssigkeit auf?
  4. Hygiene: Kann es sich putzen, sauber halten und zum Lösen gehen?
  5. Freude: Zeigt es Interesse an Ihnen und seiner Umgebung?
  6. Beweglichkeit: Kann es aufstehen, sich hinlegen und zu Napf und Lieblingsplatz gehen?
  7. Gute Tage: Gibt es mehr gute als schlechte Tage? Ein Kalender hilft, das ehrlich zu sehen.

Die Skala ersetzt keine tierärztliche Beurteilung, hilft aber, Veränderungen festzuhalten und zu besprechen.

Katze oder Hund mit Arthrose einschläfern: Wann ist die Grenze erreicht?

Eine feste Regel gibt es nicht. Die Bundestierärztekammer betont, dass beide Blickwinkel gebraucht werden: Sie kennen Ihr Tier im Alltag, der Tierarzt kennt die Krankengeschichte und beurteilt mit fachlichem Blick, ob es Zeit ist. Bei Arthrose sind es vor allem diese Situationen, in denen Sie mit dem Tierarzt über das Einschläfern sprechen sollten:

  • Schmerzen trotz Behandlung: Die Schmerzmittel sind ausgereizt, und Ihr Tier hat trotzdem sichtbar Schmerzen. Für Hunde im schwersten Stadium sehen die COAST-Leitlinien ausdrücklich vor, das Lebensende vorzubereiten.
  • Aufstehen und Liegen: Ihr Tier kommt nicht mehr allein hoch, kann sich nicht mehr hinlegen oder bleibt liegen, wo es ist.
  • Napf und Katzenklo: Es schafft den Weg zu Futter, Wasser oder Katzenklo nicht mehr, oder es kann sich kaum noch lösen.
  • Medikamente nicht möglich: Wegen Erkrankungen von Nieren, Leber oder Magen-Darm-Trakt kommen die wirksamen Schmerzmittel nicht infrage, und andere reichen nicht aus.
  • Mehrere Krankheiten: Zur Arthrose kommen weitere schwere Erkrankungen, und die schlechten Tage überwiegen.

„Fällt dem Hund jeder Schritt schwer, (…) kann es Zeit sein, Abschied zu nehmen.“

Quelle: Bundestierärztekammer: Abschied vom geliebten Tier

Kommt zur Arthrose eine Demenz, ein Tumor oder eine Zahnerkrankung dazu, betrachten Sie alles gemeinsam. Mehr dazu lesen Sie in unseren Ratgebern zur Demenz bei Hund und Katze, zu Krebs im Endstadium und zu FORL bei der Katze.

Frisst Ihr Tier zusätzlich nicht mehr und wird immer schwächer, finden Sie Orientierung in unseren Ratgebern zu den Anzeichen, dass eine Katze stirbt, und zu den Anzeichen, dass ein Hund stirbt.

Arthrose beim Pferd: Ab wann einschläfern?

Auch Pferdehalter fragen sich, ab wann ein Pferd mit Arthrose eingeschläfert werden sollte. Die Grundfrage ist dieselbe: Lassen sich die Schmerzen noch so lindern, dass das Pferd sich bewegen, hinlegen und wieder aufstehen kann? Die Einschätzung trifft der Tierarzt mit Ihnen. Vieles ist beim Pferd aber anders, schon die Gebühr: Für die Euthanasie durch Injektion sieht die GOT beim Pferd 73,90 Euro im einfachen Satz vor, bei Hund und Katze 30,78 Euro. Ablauf, Kosten und was danach geschieht, lesen Sie im Ratgeber Pferd einschläfern.

Gespräch mit dem Tierarzt: Diese Fragen helfen

Schreiben Sie Ihre Fragen vorher auf und nehmen Sie, wenn möglich, eine vertraute Person mit:

  1. In welchem Stadium ist die Arthrose, und welche Gelenke sind betroffen?
  2. Welche Maßnahmen und Schmerzmittel sind noch nicht ausgeschöpft?
  3. Verträgt mein Tier die Mittel mit Blick auf Nieren, Leber und Magen?
  4. Mit welchem Fragebogen verfolgen wir Schmerzen und Lebensqualität?
  5. Woran erkenne ich, dass die Behandlung nicht mehr reicht?
  6. Was kostet die weitere Behandlung ungefähr?
  7. Ist ein Hausbesuch möglich, wenn es so weit ist, und kann ich dabei sein?

Eine zweite Meinung ist kein Vertrauensbruch: Die COAST-Leitlinien nennen die Überweisung an Fachleute für Schmerztherapie oder Orthopädie ausdrücklich als Möglichkeit.

Was kostet es? Behandlung und Einschläfern im Vergleich

Tierärzte rechnen nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) ab, die seit dem 22. November 2022 gilt. Üblich ist der einfache bis dreifache Satz, im Notdienst nachts, am Wochenende und an Feiertagen der zweifache bis vierfache Satz plus 50 Euro Notdienstgebühr. Die Beträge verstehen sich ohne Umsatzsteuer. Medikamente kommen noch dazu.

LeistungGOT-PositionGebühr, einfacher bis dreifacher Satz
Allgemeine Untersuchung mit BeratungNr. 1623,62-70,86 Euro
LahmheitsuntersuchungNr. 83642,63-127,89 Euro
Röntgenaufnahme, erste und zweite, je AufnahmeNr. 16626,53-79,59 Euro
Sedierung (Beruhigungsspritze)Nr. 30219,78-59,34 Euro plus Medikament
Euthanasie durch InjektionNr. 20830,78-92,34 Euro plus Medikament
HausbesuchNr. 40 und Wegegeld34,50-103,50 Euro, Wegegeld 3,50 Euro je Doppelkilometer, mindestens 13 Euro
Einäscherung danach, KatzeRichtwert TierbestatterSammelkremierung 100-190 Euro, Einzelkremierung 199-320 Euro
Einäscherung danach, HundRichtwert TierbestatterSammelkremierung 100-319 Euro, Einzelkremierung 199-460 Euro, Abholung 25-75 Euro

Die Tierarztbeträge sind Gebühren nach der GOT ohne Umsatzsteuer und ohne Medikamente. Welcher Satz berechnet wird, entscheidet die Praxis. Preise für die Einäscherung sind unverbindliche Richtwerte aus veröffentlichten Preislisten mehrerer Anbieter, Stand 2026, je nach Region und Gewicht.

Für die laufende Behandlung gibt es keinen festen Betrag: Arthrose ist eine Dauererkrankung, und Schmerzmittel, Kontrollen und Physiotherapie fallen immer wieder an. Fragen Sie nach einem Kostenvoranschlag. Das Einschläfern kostet in der Praxis für Untersuchung, Sedierung und Euthanasie zusammen 74,18 bis 222,54 Euro zuzüglich Medikamenten und Umsatzsteuer. Kosten allein sind kein Grund für diesen Schritt: Die Bundestierärztekammer warnt davor, ein Tier einschläfern zu lassen, weil es im Alter unbequem geworden ist oder man Behandlungskosten sparen will. Wenn die Kosten Sie belasten, fragen Sie nach einer Ratenzahlung. Maßstab ist das Tierschutzgesetz, dessen erster Paragraf festhält:

„Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“

Quelle: § 1 Tierschutzgesetz (TierSchG)

Wie läuft das Einschläfern ab, und was kommt danach?

Wenn Sie sich entschieden haben, planen Sie den Termin in Ruhe. Viele Tierärzte kommen dafür auch nach Hause: Das erspart dem Tier die Angst vor der Praxis und den Transport, und es kann in vertrauter Umgebung einschlafen. Wenn Sie es schaffen, bleiben Sie dabei. Ihre Nähe gibt Ihrem Tier Sicherheit. Den Ablauf Schritt für Schritt erklären unsere Ratgeber zu den Themen Katze einschläfern und Hund einschläfern.

Danach entscheiden Sie, was mit dem Körper geschieht: mitnehmen, in der Praxis lassen oder einen Tierbestatter beauftragen, der Ihr Tier abholt und einäschert. Bei einer Einzelkremierung bekommen Sie die Asche zurück. Möchten Sie Ihre Katze einäschern lassen, finden Sie Ablauf, Preise und Urnen auf einer eigenen Seite. Das Gleiche gilt, wenn Sie Ihren Hund einäschern lassen möchten. Nach langer Krankheit kann die Trauer schon vor dem Abschied beginnen. Was dann hilft, lesen Sie im Ratgeber Trauer um das Haustier.

Häufige Fragen: Arthrose bei Katze und Hund

Wann sollte man eine Katze mit Arthrose einschläfern lassen?

Wenn sich die Schmerzen trotz Behandlung nicht mehr ausreichend lindern lassen, die Katze Napf und Katzenklo nicht mehr erreicht und die schlechten Tage überwiegen. Sie entscheiden gemeinsam mit dem Tierarzt.

Welche Symptome zeigt eine Katze mit Arthrose?

Die meisten Katzen hinken nicht. Typisch sind seltenere und niedrigere Sprünge, weniger Fellpflege, Probleme mit dem Katzenklo, mehr Ruhen und zu lange Krallen.

Was sind Symptome von Arthrose beim Hund?

Lahmheit, langsames Aufstehen nach längerem Liegen, Mühe auf Treppen, weniger Springen und Spielen, mit der Zeit schwächere Muskeln an den Beinen.

Was hilft bei Arthrose beim Hund und bei der Katze?

Mehrere Bausteine zusammen: Normalgewicht, angepasste Bewegung, Physiotherapie, Hilfen in der Wohnung und Schmerzmittel, die der Tierarzt auswählt.

Wie lange kann eine Katze oder ein Hund mit Arthrose leben?

Eine allgemeine Antwort gibt es nicht. Arthrose schreitet fort. Wie lange ein Tier gut damit lebt, hängt davon ab, wie gut sich die Schmerzen behandeln lassen und welche anderen Krankheiten es hat.

Woran erkennt man Arthrose im Endstadium beim Hund?

Die Schmerzen bleiben trotz aller Maßnahmen, der Hund kommt kaum noch hoch, jeder Schritt fällt schwer oder das Lösen macht Mühe. Für dieses Stadium sehen die COAST-Leitlinien die Vorbereitung auf das Lebensende vor.

Was kostet das Einschläfern bei Arthrose?

Nach der GOT kosten Untersuchung, Sedierung und Euthanasie bei Hund und Katze in der Praxis zusammen 74,18 bis 222,54 Euro zuzüglich Medikamenten und Umsatzsteuer. Hausbesuch und Notdienst kosten mehr. Die Einäscherung kostet zusätzlich 100 bis 460 Euro.

Max Dostanko

Max Dostanko

Gründer des Projekts Tierbestattung.pro

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